Ein strukturierter Vertrieb braucht strukturierte Daten. In Empro ist der Deal die zentrale Einheit, die alles zusammenhält: das Objekt, den Interessenten und den gesamten Prozessfortschritt. Wer versteht, wie Deals in Empro aufgebaut sind und welche Automatisierungen greifen, kann seine Pipeline gezielt steuern.
Was ein Deal in Empro ist
Ein Deal verbindet genau ein Objekt mit genau einem Interessenten. Er entsteht automatisch, sobald über ein angebundenes Portal eine Anfrage eingeht – der Makler legt nichts manuell an. Am Deal hängen alle relevanten Informationen: die Anfragequelle, der bisherige Kommunikationsverlauf, gebuchte Termine, versendete Dokumente und der aktuelle Phasenstatus.
Dieses Prinzip sorgt dafür, dass kein Interessent unbemerkt bleibt und dass alle Aktivitäten an einem zentralen Ort dokumentiert sind. Gerade wenn mehrere Mitarbeitende an denselben Objekten arbeiten, schafft das Transparenz ohne zusätzlichen Pflegeaufwand.
Die Phasen der Empro-Pipeline
Die Empro-Pipeline durchläuft fünf aufeinanderfolgende Phasen – von Anfragen bis Abschluss. Zwei davon sind automatisch: Die Dealerstellung beim Portaleingang und der Phasenwechsel zu Angebote beim Exposé-Versand. Alle weiteren Übergänge – Besichtigung, Verhandlung, Abschluss – erfordern eine bewusste Entscheidung des Maklers. Den vollständigen Aufbau der Pipeline erklärt der Artikel Die Vermarktungspipeline in Empro: von der ersten Anfrage bis zum Abschluss.
Das ist gewollt: Die Pipeline soll Überblick geben, nicht die fachliche Einschätzung ersetzen.
Automatisierungen im Hintergrund
Während der Makler den Prozess steuert, läuft im Hintergrund eine Reihe von Automatisierungen:
- Anfragen-Bot: reagiert sofort auf eingehende Portalanfragen und versendet eine erste Rückmeldung
- Aktivitätsprotokollierung: jede E-Mail, jedes Exposé, jeder Termin wird automatisch am Deal erfasst
- Portalaktualisierung: Änderungen an einem Inserat werden automatisch an alle angebundenen Portale übertragen
Diese Automatisierungen sparen Zeit bei Routineaufgaben und sichern gleichzeitig die Datenqualität in der Pipeline. Wie viel Zeitersparnis das konkret bedeutet, zeigt der Artikel Wie Empro wiederkehrende Schritte im Vermarktungsprozess automatisiert.
Abgeschlossene und abgebrochene Deals – beide wertvoll
Ein Deal endet entweder als abgeschlossen (erfolgreicher Verkauf oder Vermietung) oder als abgebrochen (Prozess beendet ohne Abschluss). Abgebrochene Deals bleiben im System und können mit einem Abbruchgrund versehen werden.
Diese Unterscheidung ist für die Vertriebssteuerung wichtig: Wer systematisch auswertet, bei welchen Phasen oder Objekttypen Deals abbrechen, erkennt Muster und kann gezielt gegensteuern. Ein abgebrochener Deal ist also kein verlorener Datenpunkt, sondern eine Lernquelle.
Häufige Fragen
Was ist ein Deal in Empro?
Ein Deal verbindet ein Objekt mit einem Interessenten und bildet den gesamten Vermarktungsprozess ab – von der ersten Anfrage bis zum Abschluss oder Abbruch.
Welche Schritte in der Pipeline sind automatisch?
Die Dealerstellung bei Portalanfragen und der Phasenwechsel zu Angebote beim Exposé-Versand sind automatisch. Alle weiteren Phasenwechsel nimmt der Makler manuell vor.
Was unterscheidet abgeschlossene von abgebrochenen Deals?
Abgeschlossene Deals stehen für erfolgreiche Verkäufe oder Vermietungen. Abgebrochene Deals dokumentieren Prozesse ohne Abschluss – mit Abbruchgrund für die spätere Analyse.